Nach 2018 ist die Region um Treuenbrietzen auch 2022 Opfer einer Feuerkatastrophe geworden. Ca. 750 Einsatzkräfte aus freiwilliger Feuerwehr, Polizei, technischem Hilfswerk und Bundeswehr sind aktuell im Einsatz, um dieses Schadensereignis zu bekämpfen.

19. Juni, 2:20 Uhr: Die Luftwaffe ist bis Nachts um halb drei mit 23 Löschflügen im Einsatz, um den Waldbrand mit 115tsd Liter Wasser zu bekämpfen.

19. Juni, 4:54 Uhr: Uckermarker Feuerwehren brechen in Kolonne in die Region Treuenbrietzen in Südbrandenburg auf, um die Einsatzkräfte zu entlasten und abzulösen.

19. Juni, 12:00 Uhr: Die Feuer geraten außer Kontrolle. Vorbereitung zur Evakuierung zweier Ortschaften laufen an. Notunterkunft ist die Stadthalle Treuenbrietzen. Einsatzkräfte vor Ort werden nicht entlastet sondern zur weiteren Brandbekämpfung vor Ort vorgehalten.

19. Juni, 14:13 Uhr: Die Spendenbereitschaft von Helfenden erregt erste Aufmerksamkeit. Die Stadt Treuenbrietzen spricht ihren Dank aus.

19. Juni, 14:27 Uhr: Vorwarnung für Klausdorf zur Evakuierung. Die Stadt Treuenbrietzen gibt bekannt: „ALLE Bürgerinnen und Bürger bereiten sich bitte darauf vor, geordnet und ruhig ihre Häuser zu verlassen.“

19. Juni, 18:07 Uhr: Der zweite Waldbrand bei Treuenbrietzen/Beelitz breitet sich aus. Nun bereitet sich ein Krankenhaus auf die Evakuierung vor.


20. Juni, 6:38 Uhr: Die BSE (Brandschutzeinheit) Barnim verlässt in Kolonne Bernau bei Berlin, um ihre Kameraden in Treuenbrietzen bei den Löscharbeiten des Waldbrandes zu unterstützen.

20. Juni, 6:58 Uhr: Zug der BSE Prigniz rückt ebenfalls zum Einsatz nach Treuenbrietzen aus.

20. Juni, 7:05 Uhr: in Brandenburg, in der Region Treuenbrietzen, setzt der stark ersehnte Regen ein.

20. Juni, 7:38 Uhr: Entspannung in Treuenbrietzen und Beelitz, der Regen schafft bei den Löscharbeiten Abhilfe. Brände vorerst wieder unter Kontrolle.

20. Juni, 12:16 Uhr: Nach der Entwarnung können die ersten Menschen aus der Evakuierung wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.


21. Juni, 13:00: „Der Regen hat uns gerettet!“, so ein Einsatzleiter der im Einsatz befindlichen Rettungskräfte. Die letzten Glutnester werden nun akribisch gelöscht, eine größere Katastrophe konnte für zahlreiche Menschen verhindert werden.

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