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Trotz gesetzlicher Grundlagen, reichen Kapazitäten oft nicht aus. So nun auch im Hospiz am Drachenkopf. In der Einrichtung, in der unheilbar kranke Menschen nicht einsam auf ihr Lebensende warten, benötigt im Monat ca. 700 Schnelltests, um die Menschen dabei zu unterstützen, ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu führen.

300 Schnelltest bereits gesichert

300 Schnelltests werden im Monat durch das Gesundheitsamt gesichert. Die Differenz der benötigten Einheiten von 400 weiteren Stück pro Monat gilt es deshalb nun zu ermöglichen. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Der gemeinnützige Verein möchte ungern Spendengelder für angeordnete Tests ausgeben, da die Mittel an anderer Stelle dringend benötigt werden. So bräuchte es eine Einzelfallprüfung und Entscheidung, um die Schnelltests mit der Pflegekasse abzurechnen. Doch dieser Weg scheint versperrt.

Deshalb werden nun verbunden mit einer dringenden Bitte, Lieferanten gesucht, die im besten Fall die benötigte Anzahl von 400 weiteren Schnelltests pro Monat möglichst kostenlos als Spende stellen können, weil sie evenutell noch auf Lager liegen.

Eine Sachspendenquittung wird natürlich ausgestellt.

Alternativ wäre eine Eberswalder Initiative eine Möglichkeit, die benötigten ca. 1000 € pro Monat für die dringend benötigten Corona-Schnelltests auf eine größere Anzahl Personen/Unternehmen aufzuteilen.

Denn es kann jeden treffen…

Jeder Mensch kann in die Situation kommen, in Eberswalde oder Umgebung durch eine schwere Krankheit Unterstützung zu benötigen. Im Hospiz am Drachenkopf wird Art. 1 GG „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ deshalb groß geschrieben. In Zeiten, in denen unsere Grundrechte immer wieder heiß diskutiert werden, sollte es doch möglich sein, den Bedarf für Schnelltests zur Wahrung eines würdevollen Lebens zu decken.

Hilfe kann direkt an das Hospiz am Drachkopf gesendet werden.

Günstige Tests zum selbst kaufen und an die Einrichtung liefern, gibt es unter folgendem Link: [hier klicken]

Update:

Das Hospiz am Drachenkopf hat nach einer Woche bereits für die nächsten 2 Monate die komplette Testkapazität durch Spenden aus der Zivilbevölkerung und dank zahlreicher unternehmerischen Engagements sicherstellen können.

Leiterin und Geschäftsführerin Gesine Höhn lud am vergangenem Donnerstag einige Spender zur Übergabe ins Hospiz und zu einer Hausführung ein. Stimmen zum Thema folgen in der nächsten Woche.

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