Berlin und Brandenburg ist seit Donnerstagnacht durch die schweren Stürme „Ylenia“ und „Zeynep“ mit Schäden in Millionenhöhe betroffen. Am heutigen Sonntag wartet nun bereits Sturm „Antonia“ darauf, seine Wucht zu entfalten. Eine Entspannung für Rettungskräfte dürfte daher noch nicht greifen. Auch die Deutsche Bahn rechnet mit Beeinträchtigungen noch bis mindestens Montagnachmittag.

Auch am Sonntag sendet die Warn-App NINA eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen aus, die mit bis zu 85 km/h und örtlich sogar mit bis 95 km/h angekündigt werden. Einhergeht die Warnung vor möglichen Entwurzlungen von Bäumen, herabstürzenden Ästen, Dachziegeln und anderen Gegenständen.

Deutsche Bahn meldet Einschränkungen bis mindestens Montagnachmittag

Nord-Süd- sowie Ost-West-Verbindungen sind sowohl im Fern- als auch Regionalverkehr laut Bahn aktuell noch stark eingeschränkt und werden dies auch bis voraussichtlich Montagnachmittag sein. Beeinflussen wird das auch Sturm „Antonia“, die in dieser Nacht auf Deutschland treffen soll.

Der Regionalverkehr in Berlin bleibt vorerst noch unregelmäßig und fällt in Teilen nach Bahn-Angaben aus bzw. wird aufgrund des bevorstehenden Sturmtiefs erneut reduziert oder eingestellt.

Hunderte Einsatzkräfte im Einsatz

Das Sturmwochenende forderte den Rettungskräften viel ab und sorgte für eine hohe Solidarität und Dankesbekundungen in den sozialen Netzwerken. Noch bis in den Sonntagabend hinein, waren die Sirenen der Einsatzfahrzeuge zu hören.

Hunderte Feuerwehrfrauen und -männer sowie das technische Hilfswerk stellten sich in den Dienst der Gesellschaft und retteten oder halfen in unzähligen Einsätzen, die Sturmschäden in ganz Brandenburg zu bewältigen. Der Gesamtschaden wird Deutschlandweit auf über 1,4 Mia Euro geschätzt.

Eindrücke aus Brandenburg




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